Willkommen zu Teil 3 unserer Reihe rund um die Grundlagen einer sauberen Azure-Cloud-Umgebung!
Heute tauchen wir tiefer ein in zwei oft unterschätzte Konzepte: Management Groups und Subscriptions.
Was ist eine Azure Subscription?
Eine Subscription ist im Grunde ein Container für deine Ressourcen - Virtuelle Maschinen, Datenbanken, Netzwerke und mehr.
Wichtige Punkte:
Jede Subscription ist eine eigene Abrechnungs- und Governance-Einheit.
Du kannst Subscriptions z.B. nach Abteilungen, Workloads oder Umgebungen (Dev, Test, Prod) gliedern.
Subscriptions sind nicht nur für die Kostenkontrolle da, sondern auch ein Hebel für klare Governance-Strukturen.
Praxis-Tipp:
Achte darauf, kritische Dienste wie VPN oder Firewalls in eigene Subscriptions zu packen.
Das erhöht Sicherheit und Übersicht!
Was sind Azure Management Groups?
Management Groups sind logische Container, die mehrere Subscriptions zusammenfassen und strukturieren.
Kernideen:
Azure erzeugt automatisch eine Root Management Group für deinen Tenant.
Darunter kannst du beliebige weitere Management Groups anlegen.
Auf jeder Ebene kannst du Policies, Rollenberechtigungen (RBAC) oder Kostentracking zentral definieren. Vererbung inklusive.

Wann und warum sollte ich Management Groups nutzen?
Governance vereinfachen: Einheitliche Richtlinien einmal oben definieren, automatisch für alles darunter gültig.
Sicherheit verbessern: Zugriffskontrollen zentral steuern.
Compliance unterstützen: Trennung nach Verantwortlichkeiten sichtbar dokumentieren.
Kosten transparent halten: Zuordnung von Subscriptions zu Abteilungen oder Projekten.
Skalierbarkeit sicherstellen: Wächst dein Unternehmen, wächst deine Struktur einfach mit.
Best Practices für Subscriptions und Management Groups
Struktur von Anfang an aufbauen - nicht erst bei 10+ Subscriptions.
Management Groups an Unternehmensstruktur oder Funktion anlehnen (z. B. „Finance“, „IT“, „Dev/Test/Prod“).
Naming Conventions etablieren (z. B.mg-prod-it
,sub-prod-webshop
).
Komplexität vermeiden: So einfach wie möglich, nur so komplex wie nötig.
Growth bedenken: Wie sieht eure Cloud-Struktur in 2 Jahren aus?
Fazit: Saubere Struktur = Saubere Cloud
Eine saubere Struktur in Azure ist entscheidend, um langfristig erfolgreich zu arbeiten. Schon ab zwei bis drei Subscriptions lohnt es sich, auf Management Groups zu setzen.
Wer frühzeitig klare Strukturen aufbaut, erspart sich später enormen Aufwand und verhindert, dass Governance zum Stolperstein wird. Management Groups bieten dabei die Grundlage, um Azure-Umgebungen sicher, transparent und skalierbar zu organisieren.
Sie ermöglichen es, Richtlinien und Zugriffsberechtigungen zentral zu steuern und wachsen flexibel mit den Anforderungen des Unternehmens mit.
Wer von Anfang an auf eine durchdachte Struktur setzt, legt den Grundstein für eine effiziente und belastbare Cloud-Landschaft.
Bonus-Tipp: Nutzt Azure Policies auf Management Group-Ebene, um Regeln wie "nur bestimmte Regionen erlauben" oder "bestimmte VM-Typen zulassen" konsistent durchzusetzen.
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Nächste Folge
Freu dich auf einen Deep Dive zu Azure Policies.
Wir räumen mit Mythen auf und zeigen, wie Policies wirklich dein Cloud-Game verändern können.
Danke fürs zuhören
Chris und Matthias
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